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Dr. Erich Beckers
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(aktualisiert: 04.05.2009) |
Evaluation des Projekts 'Jedem Kind seine Stimme'Die Evaluation des Projekts 'Jedem Kind seine Stimme' hat im August 2008 begonnen. Auch diese Evaluationsforschung führe ich gemeinsam mit meiner Frau Dr. Renate Beckers durch. Wir freuen uns sehr darüber, dass Frau Prof. Dr. Ursula Ditzig-Engelhardt von der Universität Münster unsere wissenschaftliche Begleitung des Projekts unterstützt. Die Untersuchungen sind auf einen Zeitraum von ca. 2 Jahren projektiert. In dieser Zeit führen meine Frau und ich zahlreiche Untersuchungen in Münsteraner Grundschulen durch und befragen Schüler, Eltern und Lehrer. Wir bedanken uns schon jetzt bei allen, die bei diesen Untersuchungen mitwirken. Hier ein Überblick über die geplanten Erhebungsschritte:
Der Evaluationsforschung liegen folgende Fragestellungen zugrunde: 1. Was bedeutet das Projekt für die Schülerinnen und Schüler und wie erleben sie es in Bezug auf: den Umgang mit der eigenen Stimme, die erlebte Kombination von Singen und Bewegen, das gemeinsame Singen mit anderen, die Einstellung zum Singen in- und außerhalb der Schule, die Entwicklung der Liedpräferenzen, die Entfaltung musikalischer, allgemeiner und sozialer Fähigkeitsbereiche ...? 2. Was bedeutet das Projekt für die Grundschulleitungen und wie erleben sie es in Bezug auf: die organisatorische Umsetzung der Projektidee, Teilnahmegründe und –hindernisse, die Einflüsse des Projekts auf das Schulklima, die durch das Projekt beeinflusste Außenwirkung einer ‚Singenden Grundschule’ ...? 3. Was bedeutet das Projekt für die Grundschullehrkräfte und wie erleben sie es in Bezug auf: die Umsetzung und Anwendbarkeit der musikpädagogischen Fortbildungsinhalte, die Möglichkeit der Strukturierung des Unterrichtsgeschehens durch Singen, den Einfluss von Singen und Bewegung auf das Unterrichts- und Sozialklima, die Entwicklung der Unterrichts- und Lernmotivation der Schüler/innen ...? 4. Was bedeutet das Projekt für die Chorlehrkräfte und wie erleben sie es in Bezug auf: ihre eigene Fortbildung an der Musikschule zur JeKisS-Chorlehrkraft, die Zusammenarbeit mit den Grundschullehrkräften in den von ihnen geleiteten musikpädagogischen Fortbildungen, ihre Arbeit mit den ausgewählten Chorkindern, die Organisation und Durchführung des gemeinsamen Schulsingens ...? 5. Was bedeutet das Projekt für die Eltern und wie erleben sie es in Bezug auf: das Singen in der Familie und das eigene Singen, den projektbezogenen Informationsfluss, die musikalische und sonstige Entwicklung ihrer Kinder ...? Die Ausrichtung der Forschung auf das Singen als ästhetischen Erlebnisbereich legt ebenso wie die Vielschichtigkeit der Projektabläufe die Anwendung Qualitativer Forschungsmethoden nahe, die daher bevorzugt Verwendung finden. Darüber hinaus werden bei einigen Fragestellungen quantitative Verfahren eingesetzt. (Dr. Erich Beckers) Meine Veröffentlichungen zu diesem Thema:Beckers, Erich & Beckers, Renate (2006, unv.): Zwischenbericht Jedem Kind ein Instrument. Wissenschaftliche Begleitung 08. Mai 2006. Münster. Beckers, Erich; Beckers, Renate; Schulten, Maria Luise (2006,
Pressemappe): Präsentation der Ergebnisse der Wissenschaftlichen Begleitung
des Projektes „Jedem Kind ein Instrument“ Faszination Musikinstrument –
Musikmachen motiviert. 04. Juni 2007. Bochum.
http://www.gls.de/fileadmin/media/pdf_treuhand/praesentation Beckers, Erich & Beckers, Renate (2008): Faszination Musikinstrument - Musikmachen motiviert. Bericht über die 2-jährige Evaluationsforschung zum Bochumer Projekt „Jedem Kind ein Instrument“. Zukunftsstiftung Bildung in der GLS Treuhand e. V. Bochum (Hg.). Münster: Lit. Beckers, Erich (2008):
Musikschullehrer evaluieren sich selbst. Abschlussbericht zu „response -
Anleitung zur Selbstevaluation“ im Rahmen der Wissenschaftlichen Begleitung des
Bochumer Projekts ‚Jedem Kind ein Instrument’ (Manuskript erhältlich bei der
Zukunftsstiftung Bildung e. V., Bochum). |